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Factoring für produzierendes Gewerbe, Handel und Dienstleistung

Was kostet Factoring?

Factoring rechnet sich – mit unseren Konditionen.

Auf Basis ihrer individuellen unternehmerischen Gegebenheiten erhalten unsere Kunden jeweils eine individuelle Kalkulation. Die Kosten im Factoring setzen sich dabei im Wesentlichen aus der Factoringgebühr und dem Finanzierungszins zusammen.

Die Factoringgebühr wird für das gesamte Handling, den Service und die Übernahme des Ausfallrisikos als prozentuale Gebühr für jede Rechnung fällig.

Finanzierungszins: Close Brothers Factoring kauft die Rechnungen im Rahmen bestehender Kauflimite zu 100 % an und bevorschusst diese mit maximal 90 % (mindestens 10 % Sicherheitseinbehalt). Entsprechend wird für die tatsächliche Bevorschussung ein Zins fällig. Die Zinsen werden taggenau berechnet (für den Zeitraum der Bevorschussung, also bis der Abnehmer bezahlt hat).

Was Factoring kostet – ein Beispiel

Ein Beispiel:

Großhandel mit Werkzeugen Umsatz p. a.: 18.000.000 €

Ohne Factoring:

  • Durchschnittlich offene Forderungen an Kunden: 1.900.000 €
  • Aktive Kunden: 1.300
  • Anzahl Rechnungen p.a.: 16.000
  • Materialaufwand p.a.: 11.340.000 € = 63 %
  • Durchschnittlich offene Lieferantenverbindlichkeiten: 1.100.000 €

Die Zahlungsziele gegenüber Lieferanten werden voll ausgeschöpft. Skonto-Optionen entfallen daher (Skontopotenzial ca. 110.000 € p.a.), bessere Einkaufskonditionen ebenso (weitere ca. 40.000 € Einsparpotenzial bei schneller Zahlweise).

Durchschnittliche Forderungsausfälle p.a.: 15.000 €

Kreditlinie bei der Hausbank (Kontokorrent): 750.000 €, Zinsaufwand ca. 30.000 € p. a. (Zinssatz 4,00 % bzw. 12,50 % bei Überziehung). Die Linie ist regelmäßig zur Bedienung der Lieferantenverbindlichkeiten voll ausgeschöpft und wird zeitweise auch überzogen. Wegen der eingeschränkten Liquidität können Wachstumspotenziale nicht realisiert werden.

Mit Factoring:

Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen eines Inhouse-Factoring-Vertrags.

Close Brothers Factoring übernimmt die kompletten Kundenforderungen und bevorschusst diese mit maximal 90 Prozent. Da der Ankauf von Forderungen immer nur im Rahmen von bestehenden Ankauflimiten erfolgen kann und nicht immer für jeden Abnehmer ein (ausreichendes) Limit gestellt werden kann, beträgt die Ankaufquote hier maximal 90 Prozent. Entsprechend ergibt sich eine durchschnittliche Bevorschussung von 1.539.000 €.

Das Unternehmen kann so seine Lieferantenverbindlichkeiten sofort bzw. innerhalb der Skontofrist begleichen. Das Skonto kann voll ausgeschöpft und bessere Einkaufskonditionen können wahrgenommen werden.

Das Einsparpotenzial:

  • Wegfall der Forderungsausfälle: 15.000 €
  • Skonto und Einsparpotenzial auf der Lieferantenseite: 100.000 €
  • Reduzierter Zinsaufwand bei der Hausbank: 20.000 €
  • Gesamtes Einsparpotenzial: 135.000 € / Vertragsjahr

Das Unternehmen ist zu 100 Prozent vor Forderungsausfällen geschützt.

Ergebnis:

In diesem Beispiel liegen die Einsparpotenziale deutlich über den Kosten des Factorings.

Auswirkungen von Factoring auf die Bilanz des Unternehmens (verkürzte Darstellung):

Aktiva T€ T€
  ohne Factoring mit Factoring
Anlagevermögen 150 150
Sachanlagen 243 243
     
Umlaufvermögen    
• Vorräte 1.500 1.500
• Forderungen 1.900 361
• Barvermögen 6 6
Bilanzsumme 3.799 2.260
     
Passiva T€ T€
  ohne Factoring mit Factoring
Eigenkapital 280 280
Fremdkapital    
• Langfr. Verbindlichkeiten 1.269 1.269
• Kreditoren 1.100 0
• Sonst. kurzfr. Verbindlichkeiten 400 400
• Kurzfr. Verbindlichkeiten Bank 750 311
Bilanzsumme 3.799 2.260

Mit der zusätzlichen Liquidität konnten die Lieferantenverbindlichkeiten komplett beglichen und zusätzlich die kurzfristige Linie bei der Hausbank reduziert werden. Die rechnerische Eigenkapitalquote hat sich um 68 Prozent erhöht.

Wollen auch Sie jederzeit über ausreichend Liquidität verfügen und Ihre Bilanz optimieren?

Dann setzen Sie sich jetzt mit uns in Verbindung!